"Erschossen in Moskau ..." Die deutschen Opfer des Stalinismus auf dem Moskauer Friedhof Donskoje 1950 - 1953
Sa, 30.05.2009, 14:00 - 15:30 Uhr
Seit 2004 widmet sich ein internationales Forschungsprojekt der russischen Menschenrechtsorganisation "Memorial", der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Historische Forschungsinstituts Facts & Files der Klärung des Schicksals von Deutschen, die zwischen 1950 und 1953 von Sowjetischen Militärtribunalen zum Tode verurteilt und in Moskau erschossen wurden. Als Ergebnis dieser Forschungen sind ein Totenbuch mit 927 Kurzbiografien und eine Ausstellung entstanden.
In der Veranstaltung werden in einem Vortrag die Hintergründe dieser Verfolgungen erläutert. Anschließend wird in einem Podiumsgespräch mit Experten und Zeitzeugen diskutiert . Zusätzlich wird auch die Ausstellung zu diesem Thema präsentiert (siehe unter "Ausstellungen).
Eine Veranstaltung von Facts & Files Historisches Forschungsinstitut Berlin
in Kooperation mit der Menschenrechtsorganisation Memorial-International, Moskau und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin
Ort: Humboldt-Universität, Seminargebäude
Raum: 1.102
Mitwirkende:
Frank Drauschke, Facts & Files Historisches Forschungsinstitut Berlin
Dr. Andreas Hilger, Universität Hamburg
Prof. Dr. Siegfried Jenker, Hannover
Sven Felix Kellerhoff, Die Welt / Berliner Morgenpost
Arsenij Roginskij, Memorial International, Moskau (angefragt)
Barbara Stelzl-Marx, Boltzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung, Wien