Aufarbeitung und Erinnerung - Geschichte im Spiegel von Wissenschaft, Medien und Kunst
"Eingebrannte Bilder" - Podiumsdiskussion zur Ausstellung von Ernst Volland
Sa, 30.05.2009, 18:00 - 19:30 Uhr
Die Diskussion fragt nach dem Zusammenhang von Ereignis, Bildgedächtnis sowie individueller und öffentlicher Erinnerung. Das historische Jahr 1989 beschreibt nicht nur eine politische Zäsur, sondern verweist auch auf die Änderung der Erinnerungs- und Deutungslandschaft. Das Ende des Kalten Krieges und der Teilung Deutschlands und Europas haben die Politik ermutigt, verstärkt Einfluss auf die Formen des öffentlichen Erinnerns zu nehmen. Diese Zentralisierung und Politisierung des Gedenkens verleiht dem Gedenken eine größere Sichtbarkeit, birgt aber die Gefahr des Affirmativen.
Wir möchten darüber hinaus auf die Prozesse des Erinnerns eingehen? Was tun wir, wenn wir uns erinnern? Wer sind die Akteure in historischen Deutungsprozessen? Was geschieht, wenn bestimmten Bildern Repräsentanz zugeschrieben wird?
Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung, Berlin in Kooperation mit InfoRadio Berlin
Ort: Weitere Orte
Raum: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Mitwirkende:
Harald Asel, InfoRadio Berlin
Prof. Dr. Monika Flacke, Deutsches Historisches Museum, Berlin
Prof. em. Dr. Bernd Hüppauf, New York University
Dr. Enno Kaufhold, Ostkreuzschule, Berlin
PD Dr. Habbo Knoch, Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten, Celle

