Das Epochenjahr 1989
1989 - Ein Epochenjahr für Mittel- und Osteuropa. Die Opposition und die "Runden Tische" II - Diskussion
Fr, 29.05.2009, 16:00 - 17:30 Uhr
Die Diskutanten und Zeitzeugen werden unter Bezugnahme auf die Impulsreferate über ihre mit 1989 verbundenen Ideen und Hoffnungen Auskunft geben. Ferner werden folgende Fragen behandelt: Veränderte sich das Bild von den Machthabern innerhalb der oppositionellen Gruppen im Laufe des Jahres 1989? Wie lassen sich der überwiegend gewaltlose Charakter und das Fehlen von Rache im Revolutionsjahr 1989 erklären? Welche Bedeutung besaßen die Ereignisse und Einflüsse aus den Nachbarländern für das eigene politische Handeln? Welche kulturellen Vorbilder bzw. Muster existierten in den einzelnen Ländern Ostmitteleuropas und inwiefern waren diese transnational kodiert? Welche der damaligen Ideen und Vorstellungen konnten verwirklicht werden, welche erwiesen sich als illusionär? Worin besteht das Unabgegoltene und Aktuelle der Erfahrungen von 1989?
Veranstalter: Europäisches Netzwerk Erinnerung und Solidarität, Collegium Hungaricum Berlin, Polnisches Institut Berlin, Slowakisches Institut Berlin, Tschechisches Zentrum Berlin, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg, Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa, Lüneburg
Ort: Collegium Hungaricum
Raum: Panoramasaal
Mitwirkende:
György Dalos, Berlin
Markus Meckel, MdB
Ulrike Poppe, Evangelische Akademie zu Berlin
Dr. Marek Prawda, Botschafter der Republik Polen in Berlin
Lida Rakusanova, Prag
Dr. Manfred Sapper, Zeitschrift ''Osteuropa'', Berlin (Moderation)

