Geteiltes Deutschland - Geteiltes Europa
Deutsche Geschichte als subversives Thema? Regionale Initiativen in Polen und Tschechien vor und nach 1989
So, 31.05.2009, 11:00 - 12:30 Uhr
Wie hat sich die Beschäftigung mit dem deutschen Kulturerbe vor und nach 1989 in Polen und Tschechien auf regionaler Ebene entwickelt? Welche Rolle spielte sie als Gegenbewegung zur üblichen Historiographie der zentralistisch organisierten kommunistischen Regierungen? Diese Fragen sowie die damit zusammenhängende Re-Regionalisierung in Polen und Tschechien werden aus polnischer und tschechischer Sicht diskutiert. Beim Vergleich der Forschungen, Initiativen und Vereine zum Thema der deutschen Geschichte im eigenen Land soll deutlich werden, unter welchen Bedingungen sie ihre Arbeit vor und nach der Wende gestalten konnten.
Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa, Potsdam
Ort: Humboldt-Universität, Hauptgebäude
Raum: 3088
Mitwirkende:
Dr Klaus Harer, Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam (Moderation)
Dr. Kristiná Kaiserová, Jan-Evangelista-Purkyne-Universität, Aussig/Ústi nad Labem
Kornelia Kurowska, Stiftung "Borussia", Olsztyn/Allenstein
Dr Alena Misková, Karls-Universität Prag
Dr. Leszek Zylinski, Nikolaus-Kopernikus-Universität in Torun/Thorn

