Doppelpässe - Wie die deutschen die Mauer umspielten
So, 31.05.2009, 11:00 - 12:30 Uhr
In der Wanderausstellung "Doppelpässe - Wie die Deutschen die Mauer umspielten" wird aus ungewohnter Perspektive die Geschichte der deutschen Teilung erzählt. Es geht um den Einfluss des Politischen auf die Welt des Fußballs, aber auch um persönliche Schicksale. Der deutsch-deutsche Fußball spiegelt nicht nur die Frontlinien des Kalten Krieges, sondern auch gemeinsame Hoffnung und Begeisterung in Ost und West. Die Ausstellung ?Doppelpässe? veranschaulicht die verbindende Kraft des Fußballs über Mauern und Ideologien hinweg. Anhand von Fotografien, Dokumenten, Film- und Hörstationen, Exponaten und Inszenierungen illustriert die Schau, wie Fußballer und Fans zwischen 1945 und 1990 immer wieder aufs Neue versuchten, die politische Realität der Teilung zu umspielen.
Die Ausstellung, die schon in zahlreichen deutschen Städten sowie während der Fußball-EM im schweizerischen Ascona gezeigt wurde, gastiert vom 24. April bis zum 28. Juni 2009 in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn.
Die Veranstaltung bietet Ihnen eine ausführliche Einführung die Thematik der Ausstellung. Diese wird ergänzt durch den Ausstellungsfilm, Proben der Hörstationen, die Vorstellung des Begleitbandes zur Ausstellung und der fachdidaktischen Handreichung für Lehrer.
Ein Kooperationsprojekt des Zentrums deutsche Sportgeschichte e.V. und der Ausstellungsagentur exhibeo, Berlin
Ort: Humboldt-Universität, Seminargebäude
Raum: 1.102
Mitwirkende:
Dr. Jutta Braun, Zentrum deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg e.V.
Dr. Michael Schäbitz, Ausstellungsagentur exhibeo, Berlin
René Wiese, Zentrum deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg e.V.

