Foto-Ausstellung: Das Ende des Kommunismus. Erazm Ciolek, Chris Niedenthal, Tomasz Sarnecki
Fr, 29.05.2009, 10:00 - 18:00 Uhr
Von der Geburtsstunde der Solidarność in Gdańsk bis zum Fall der Berliner Mauer.
Im Polnischen Instiut Berlin
Die Ausstellung erzählt die Geschichte des Zerfalls des Systems aus der Sicht von zwei außergewöhnlichen Fotoreportern. Die schwarz-weiß Fotografien von Erazm Ciołek, die die Geburt der Solidarność in Gdańsk, die Entwicklung der Ereignisse in der Volksrepublik Polen (PRL) bis hin zu den Gesprächen am Runden Tisch dokumentieren, werden mit den Farbfotografien von Chris Niedenthal konfrontiert, die die bahnbrechenden Ereignisse im Zuge der Wende in den ehemaligen Ostblockstaaten dokumentieren (darunter in Polen: z.B. die Wahlen in Polen im Juni 1989, die ersten Tage der Regierung Mazowiecki und in der DDR/BRD: der letzte Staatsbesuch Gorbatschows bei Honecker, die Leiziger Montagsdemonstationen und der Mauerfall). Das Bindeglied zwischen den fotografischen Erzählungen ist das bekannte Plakat von Tomasz Sarnecki für die Wahlen am 4 Juni 1989 mit Garry Copper von "High Noon".
Die Fotografien von Niedenthal werden entsprechend ausgewählt, so dass ein Gleichgewicht zwischen den polnischen und den deutschen Akzenten ensteht. Das Ziel der durch die Fotos erzählten Geschichte sollte eine Darstellung der Entstehungsgeschichte des Zefalls des Ostblockes sein - die Entstehung der Solidarność, ein Portrait von Lech Wałęsa und die Gespräche am Runden Tisch sowie die ersten freien Wahlen. Der Mauerfall wäre demnach eine Konsequenz und eine Vervollständigung dieses Wandlungsprozesses.
Eröffnung: 26.05.2009, Dienstag, 19.00 Uhr
Ausstellungdauer: 26.05 - 28.08.2009, Mo-Fr 10.18 Uhr
Ort: Polnisches Institut Berlin
Raum:

