"89 Plakate" - Installation
Do, 28.05.2009,20:00 Uhr - So, 31.05.2009, 16:00 Uhr
Freiluft-Plakatinstallation Unter den Linden zwischen Humboldt-Universität und Maxim Gorki Theater
Kuratiert und realisiert vom Berliner Designstudio anschlaege.de
Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs veränderte sich die Welt - im Osten meist radikaler als im Westen Europas. Begriffe wurden unscharf oder luden sich mit neuer Bedeutung auf. Andere erhielten neue Konnotationen oder wurden zu Schlagworten der Umbruchzeit. Wie haben Begriffe wie Revolution, Freiheit, Solidarität, Fortschritt, Nation, Kapitalismus, Utopie, Kommunismus, Kalter Krieg oder Heimat ihre Bedeutungen im alten und neuen Europa verändert? Verschiedene Lesarten einzelner Begriffe treten in einen bildlichen Dialog über die Frage, was das Jahr 1989 bedeutet, was danach möglich sein sollte und was davon Wirklichkeit geworden ist. In eigens für das Geschichtsforum gestalteten neuen Plakaten interpretieren und kommentieren 32 internationale Grafiker und Illustratoren aus Ost und West Schlagworte und Begriffe der Zeitgeschichte und Gegenwart. Eingeladen wurden Plakatmacher, die schon vor 1989 als Grafikdesigner gearbeitet haben und die ein scharfes Vorher-Nachherbild zeichnen können, sowie Designer, die mit dem Zusammenbruch des Ostblocks erwachsen wurden, und Grafiker, für die 1989 schon ein Gegenstand im Geschichtsunterricht war: Designstudenten aus Berlin, Amiens und Rotterdam. Beteiligte Künstlerinnen und Künstler (Auswahl): Pierre Bernard (Frankreich), Igor Gurovich (Russland) Fons Hickmann (Deutschland), Holger Matthies (Deutschland), Kari Piippo (Finnland), Henning Wagenbreth (Deutschland), Velvet (Schweiz), Leszek Zebrowski (Polen) u.v.m. Der Katalog in Form einer Zeitung enthält weitere Informationen und alle Plakatentwürfe zur Installation "89 Plakate".
Eröffnung am Donnerstag, 28. Mai, 20 Uhr
Durchgehend geöffnet von Donnerstag, 28. Mai, 20 Uhr bis Sonntag, 31. Mai,16 Uhr
Eine Installation im Auftrag des Geschichtsforums
Ort: Humboldt-Universität, Hauptgebäude
Raum: Freifläche Unter den Linden zwischen der Humboldt-Universität, dem Deutschen Historischen Museum und dem Maxim Gorki Theater

