Leben und Alltag der DDR-Flüchtlinge
Sa, 30.05.2009, 14:00 - 15:30 Uhr
Ines Veith, die Autorin des Buches "Die Frau vom Checkpoint Charlie", erfolgreich verfilmt mit Veronika Ferres, stellt in diesem Heft die Lebensverhältnisse der DDR-Flüchtlinge in den Jahren zwischen 1949 und 1990 anschaulich dar. Anhand zahlreicher Einzelschicksale beschreibt sie die Unzufriedenheit der Menschen mit dem damaligen DDR-System, die Beschränkung der persönlichen Freiheit, die brutale Verfolgung von Flüchtlingen, die beim Fluchtversuch gescheitert sind usw. Immer wieder wird die Beschreibung des Lebens und Alltags der Menschen eingebunden in eine präzise Darstellung des damaligen Unterdrückungssystems in der DDR. Anschauliche Arbeitsblätter, die zahlreiche authentische Fotos und andere Quellen enthalten, sowie motivierende Aufgabenstellungen ermöglichen einen vielfältigen Zugang zum Thema.
Autorin Ines Veith und Zeitzeugin Jutta Fleck, (die echte Frau vom Checkpoint Charlie), laden gemeinsam zur Lesung ein und stellen sich den Fragen der Zuhörer.
Das Schulmaterialien Heft "Leben und Alltag der DDR-Flüchtlinge" ist beim Buch Verlag Kempen erschienen. Es ist das erste "Schulbuch", das sich so umfangreich mit diesem Thema beschäftigt. Die SchülerInnen werden hineingenommen in die für viele Menschen schwierige Zeit. Sie lernen hautnah die DDR-Diktatur und das Schicksal Betroffener kennen.
Das DDR-Museum Pforzheim (Gegen das Vergessen e.V.) mit seinem Leiter Klaus Knabe ist Veranstalter der Präsentation.
Ort: Deutsches Historisches Museum
Raum: Auditorium
Mitwirkende:
Jutta Fleck
Klaus Knabe
Ines Veith
