DDR Museum – Eine Reise durch die Geschichte

Mit dem Verschwinden der DDR, wuchs in vielen Menschen das Bedürfnis, sich auf die Suche nach Ihnen vertrauten und materiellen Dingen und Erinnerungsstücken aus der DDR Vergangenheit zu begeben. Eine Vergangenheit, die immerhin mehr oder weniger 17 Millionen Menschen geteilt haben. Es sind die Erinnerungen an Dinge des alltäglichen Lebens, dass was an geschichtlichen und materiellen Dingen das Land DDR ausgemacht hat. DDR Museen machen das alles nicht nur für ehemalige DDR Bürger erlebbar und begreifbarer, sondern auch für die jetzige Generation.

VEB Kombinat Robotron – Fachbetreib für Elektrotechnik

Der volkseigene Betrieb „Kombinat Robotron“ war ein Unternehmen, welches Ende der sechziger Jahre in der DDR existierte. Es hatte sich auf die Bereiche Elektrotechnik und Elektronik spezialisiert. Daraus lässt sich auch der Firmenname des Unternehmens Robotron ableiten, welcher aus den beiden Wörtern Roboter und Elektronik zusammengesetzt wurde. Nach der Schließung des Kombinats nach dem Ende der DDR wurde der Schriftzug Robotron im Jahre 2002 aus der Datenbank für eingetragene Warennamen gelöscht, jedoch sicherten sich die beiden Nachfolgeunternehmen BuS Elektronik Riesa und Robotron Datenbank-Software Dresden die Wortmarkenrechte am Schriftzug, die sie dann in unterschiedlicher Schreibweise für ihre Unternehmen nutzen. Nachdem im Jahr 2012 auch das Unternehmen aus Riesa gelöscht wurde, hat heute das Robotron Bildungs- und Beratungszentrum mit Sitz in Leipzig die Rechte an dem eingetragenen Warennamen.

Volkseigene Betriebe in der DDR

Die Volkseigene Betriebe (kurz „VEB“) waren eine spezielle Unternehmensform der DDR. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Mittel- und Ostdeutschland von der Sowjetunion besetzt. Die Wirtschaft wurde in eine sozialistische Planwirtschaft überführt, Privatbesitz verboten und Unternehmen in den Allgemeinbesitz überführt. Die Volkseigene Betriebe waren ähnlich westlichen Konzernen strukturiert, unterstanden aber politischen Entscheidungen und hatten einen Betriebsleiter, der politischen Entscheidungsträgern gegenüber weisungsgebunden war.

Erich Honecker – Ehemaliger Staatsratsvorsitzender der DDR

Erich Honecker war ein bedeutender Politiker der DDR und Ehemann von Margot Honecker. Geboren wurde er am 25. August 1912 in Neunkirchen und starb am 29. Mai 1994 in Santiago de Chile. Als Erich Honecker im Jahr 1922 10 Jahre alt wurde trat er der Kommunistischen Kindergruppe seiner Heimatstadt bei. Schon damals galt er als ein talentierter Redner. Er beendete seine Schule, konnte allerdings nicht auf Anhieb eine Lehrstelle finden. Also arbeitete er erstmal für zwei Jahre bei einem Bauern. 1928 begann er eine Lehre zum Dachdecker, brach sie allerdings wieder ab. 1930 wurde er Mitglied der KPD und leistet Widerstand gegen den Nationalsozialismus Hitlers.

Ministerium für Staatssicherheit

Während der Zeit der DDR war das Ministerium für Staatssicherheit (MfS), im Volksmund auch „Stasi“ genannt, ein Geheimdienst, der bereits 1950 gegründet wurde. Zu den Aufgaben des Ministeriums für Staatssicherheit gehörten zum Beispiel die Aufklärung und die Abwehr innerhalb und außerhalb der DDR. Durch die Überwachung der Bevölkerung sicherte die SED ihre Machterhaltung. Als Machtinstrument der SED wurde das Ministerium für zum weitverzweigten Sicherheitsapparat. Durch alle Strukturen der öffentlichen Bereiche zog sich ein Band von Überwachung und Spionage. Die Zentrale befand sich in Ostberlin.